Können Sie sich noch an Ihre ersten Programmiererfahrungen erinnern? An das erste „Hello World !“, das Sie selber programmiert haben? Das Aha-Erlebnis, welches Sie hatten, als Sie verstanden haben wie man einem Rechner Leben einhaucht, ein Programm entwirft und einen Compiler benutzt. So etwas gerät leicht in Vergessenheit, wenn man beruflich Software entwickelt. Mit jeder Zeile Code, die Sie erdacht haben, festigte sich die Erkenntnis, dass Programme eben programmiert werden.

Mir erging es so. Und dann stieß ich vor einigen Jahren auf etwas, was mich zu einem gänzlich anderen Herangehen zwang, ein Programm zu erstellen – APEX (Application Express von Oracle).

Also ab in eine Grundlagenschulung. Aber das Aha blieb die ersten Tage doch eher aus. Ich versuchte in irgendeiner Weise meinen angesammelten Erfahrungsschatz in dem wiederzufinden, was mir der Trainer in Sachen APEX vermitteln wollte. Klar, den vorgedachten Beispielen konnte ich schon folgen, stellte mir aber die ganze Zeit die Frage: Wie funktioniert das Große und Ganze? Am Ende der Schulung dämmerte es mir langsam und ich reimte mir das eine oder andere zusammen.

Nun ging es mit meinem neu erworbenen Halbwissen an das erste Projekt. Ich sollte eine Anwendung für die Erfassung von Daten in der Produktion entwickeln. Ich (ver)schätze den Aufwand, als ob ich ein Programm in C# entwickeln würde, auf mindestens 6 Wochen. Nachdem ich noch ein wenig quergelesen und im Internet recherchiert hatte, baute ich diese Anwendung inkl. Lernkurve mit APEX in 5 Arbeitstagen. Dabei hatte ich dann auch mein – wie ich doch sagen muss –  vermisste Aha-Erlebnis.

Mittlerweile habe ich APEX so schätzen gelernt, dass ich für das klassische Coden eines Programm ein wenig verdorben bin. Ich greife oft und gerne zu APEX. Es lassen sich mit APEX extrem schnell, sehr robuste und Funktional aufwendige Lösungen bauen.

 

Beckmann, Oracle Application Express

Beckmann, Oracle Application Express

Damit es Ihnen nicht so geht wie mir und Sie möglichst schnell zu Ihrem Aha-Erlebnis kommen, habe ich meine Erfahrung in einem deutschsprachigen Buch zu APEX dargestellt. In diesem versuche ich gerade auch die Tücken und Fragestellungen aufzugreifen, die sich in der Praxis ergeben. Es sollte ganz bewusst keine Aneinanderreihung von Beispielen werden, die nichts miteinander zu tun haben. Meistens startet ein Projekt mit einer kleinen Anforderung, die schnell gelöst ist. Bekanntlich komme der „Appetit beim Essen“ und so auch der Wunsch der Anwender, noch diese und auch noch jene Funktion in das Programm integriert haben zu wollen. Gerade nicht das Planen auf der „grünen Wiese“ sondern die Iterationen, die ein Projekt durchläuft, fordern einen Entwickler. Das macht aber auch den Reiz aus.

Habe ich Ihr Interesse an APEX entfachen Können?  Weitere Informationen, wie das Inhaltesverzeichnis, eine Leseprobe und das Vorwort finden Sie bei meinem Buch Oracle Application Express in der Praxis.

Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen einen Weg aufzeigen kann, wie Sie in atemberaubender Zeit Programme entstehen lassen können, die ohne Probleme den Ansprüchen von Unternehmen standhalten können. Lassen Sie sich für APEX begeistern und erleben Sie Ihr persönlichen Aha-Erlebnis.

Ralf Beckmann