Die OOP steht an und wir sind mit dabei – vom 04. bis 06. Februar 2014 können Sie uns am Hanser-Stand 8.2 auf der OOP in München besuchen.

Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich über unser aktuelles Programm, diskutieren Sie mit unseren Autoren oder nehmen Sie an unserer Verlosung der vor Ort signierten Bücher im Blog-Gewinnspiel (siehe unten) teil!

 

Meet & Greet mit unseren Autoren

Am  Donnerstag, den 6. Februar um 10:30 Uhr veranstalten wir ein kleines lockeres Meet & Greet für unsere Autoren und Leser! Kommen Sie vorbei und lernen Sie uns und unsere Autoren Peter Hruschka, Stefan Toth, Werner Eberling, André Häusling, Oliver Alt und Jacob Freund kennen!

Daten und Fakten

Während der OOP werden einige unserer Autoren am Rednerpult stehen. Hier vorab schon einmal zur Einstimmung  alle wichtigen Daten zu den Vorträgen unserer Autoren im Überblick sowie eine Auswahl an aktuellen Statements:

Pavlo Baron: » (Functional) reactive programming as the only true way to overcome the ever-changing data« (2.02.2014 / 14:00 – 14:45 Uhr)

Boris Gloger: »Der Agile Manager 2.0 – Scrum ist doch für Manager :)« (3.02.2014 / 10:00 – 13:00 Uhr.  Lesen Sie auch seine Beiträge auf dem Blog: Management 2.0 braucht einen neuen Begriff von Projekten, Europäische Arbeitsplätze sichern mit Scrum.

Redaktion: Scrum wurde bereits von einigen IT-fernen Branchen entdeckt. Welche Erfahrungen haben Sie mit der Medizin-Branche gemacht?

Boris Gloger: Wir sind derzeit stark eingebunden in Projekte aus dem Bereich der Medizintechnik. Wir beraten derzeit in komplexen Produktentwicklungsprojekten sowohl die Hard- wie auch die Software Entwicklung, die Teams, die ScrumMaster und Product Owner, sowie das Management bei der Transition zu Scrum. Wir stellen ScrumMaster, Product Owner und Management Coaches, die das Thema agile Führung in Scrum-Projekten  mit unseren Kunden umsetzen. Die besondere Herausforderung ist, die Zusammenarbeit ganz unterschiedlicher Abteilungen zu gewährleisten, Einkaufsprozesse zu unterstützen und die Planung von Projekten dieser Größenordnung, die teilweise Budgets von mehreren hundert Millionen Euro umfassen, mit agilen Schätzverfahren zu unterstützen. Desweitern erwarten sich unsere Kunden eine Unterstützung bei regulatorischen Fragestellungen – also wie Scrum dabei unterstützt die Anforderungen der FDA und Normen wie die IEC 62304  zu erfüllen und die Forderung der Unternehmen nach Time2Market besser gelebt werden kann.

Redaktion:  Sie sind am 18. und 19. Februar auf der AgileMED. Wie kam es dazu und was erwarten Sie sich von der Veranstaltung?

Boris Gloger:  Die Medizintechnik steht vor einer gigantischen Herausforderung. Der Kostendruck im Gesundheitssektor zwingt diese sich in diesem Wirtschaftszweig tummelnden Firmen, viel kosteneffektiver zu arbeiten als noch vor einigen Jahren. Es ist vergleichbar mit der Entwicklung der Kostenstruktur im Bankensektor vor eine Dekade. Damals hiess es dort auch: „Was kostet die Welt“ und Projekte wurden teurer und teurer. Die Firmen in der Medizintechnik müssen sich nun ebenfalls überlegen, wie sie bei steigenden Druck einerseits innovative Produkte entwickeln können, Regulatorien einhalten und sich im globalen Wettbewerb behaupten können. Die AgileMed bildet hier für diese Branche eine Speerspitze der Information. Die Medizintechnik Branche braucht eine Plattform wie die AgileMed, um mit den neuen Ideen der agilen Entwicklung für Soft- aber auch Hardware in Berührung zu kommen. Nur so werden Vorurteile und Gerüchte über diese Methoden abgebaut und in Chancen für die Firmen in diesem Sektor verwandelt. Wir selbst werden auf der AgileMed zum Beispiel zeigen, wie man mit wenig Aufwand und viel Engagement aller Beteiligten einen kompletten Projekt-Turn-Around schaffen konnte. Turn-Around, weil das Projekt von einem echten Deathmarch zu einer Reise wurde, die für alle bereichernd und lehrreich wurde und bei der alle Beteiligten erfolgreich wurden. Was ich mir erwarte? Gute Gespräche – und den Austausch mit den Praktikern

Ralf Wirdemann: »Just enough Testing – über Kosten und Nutzen der testgetriebenen Entwicklung« (4.02.2014 / 14:00 – 14:45 Uhr)

Redaktion: Ihr Vortragstitel lautet: »Just enough Testing – über Kosten und Nutzen der testgetriebenen Entwicklung« Wie hat sich denn die Testing-Szene in den letzten 2-3 Jahren verändert?

Ralf Wirdemann: Ich denke die TDD-Szene hat sich in den letzten Jahren weg vom strikten Quellcodedenken einen wichtigen Schritt in Richtung Endanwender bewegt. Dies manifestiert sich in Form der zunehmenden Bedeutung von ATTD und BDD. Bei beiden Techniken geht es weniger darum, durch einen automatisierten Test sicherzustellen, dass eine Klasse oder Methode korrekt funktioniert. Vielmehr geht es darum sicherzustellen, dass das System das vom Benutzer gewünschte Verhalten liefert. Testen findet heute eine Ebene höher unter Einbeziehung der Endanwender statt, wobei die Idee der konsequenten Automatisierung aus dem ursprünglichen TDD übernommen wurde. Dies impliziert keinesfalls den gänzlichen Verzicht auf Unit Tests, fordert aber den bewusteren Umgang mit diesen und somit ein kontinuierliches Nachdenken und Entscheiden: Lohnt sich der nächste Test wirklich oder schreibe ich ihn nur um einer Methodik zu genügen

Gernot Starke: »Warum und wie von Software-Evolution« (5.02.2014 / 09:00 – 10:30 Uhr. Lesen Sie auch seine Beiträge auf dem Blog: Was leisten Softwarearchitekten?, Architekturbeschreibungen vereinheitlichen ist voll 90er. Trotzdem drüber nachdenken?

Redaktion: Bitte stellen Sie unseren Lesern ganz knapp die Neuerungen an Ihrer soeben erschienenen 6. Auflage Effektive Softwarearchitekturen vor.

Gernot Starke: Die sechste Auflage bietet noch mehr Praxisnähe und Pragmatismus, geht auf die Besonderheiten dynamischer und iterativer Projekte hinsichtlich Architektur ein, enthält jetzt eine umfangreiche Übersicht relevanter Architekturstile, eignet sich noch besser zur Vorbereitung auf die iSAQB CPSA-F Zertifizierung und sieht im neuen Layout deutlich freundlicher aus.

Werner Eberling: »Mind the Gap – Multiplattformentwicklung mobiler Anwendungen mit PhoneGap und jQuery Mobile« (5.02.2014 / 18:30 – 20:00 Uhr)

Redaktion: Ihr Vortrags-Titel auf der OOP lautet »Mind the Gap – Multiplattformentwicklung mobiler Anwendungen mit PhoneGap und jQuery Mobile«. Diese Worte hört man in letzter Zeit öfters. Wie schätzen Sie die allgemeine Wichtigkeit diese Begriffe ein?

Werner Eberling: Ich denke Multiplattformentwicklung wird im mobilen Umfeld immer wichtiger. Wer kann es sich schon leisten, Expertenwissen auf allen wichtigen mobilen Plattformen aufzubauen. Allerdings hat dieser Bereich noch so seine Kinderkrankheiten.  Zwar ist der Durchgriff auf Hardwarefunktionen dank Frameworks wie Phonegap inzwischen recht gut möglich, die darauf aufsetzenden JavaScript Frameworks haben aber in vielen Fällen mit extreme Performanzproblemen zu kämpfen. Wenn man beispielsweise, dem naiven Ansatz folgend, versucht eine Liste mit einer hohen zweistelligen oder gar dreistelligen Eintragsanzahl „schön“ mit jQuery mobile darzustellen (am besten noch mit einblendbaren Details und schönen Effekten), kann man sehr schnell an die Grenzen der mobilen Browser stossen. Hier muss man sich der Grenzen der Plattform bewusstsein die hier zum Einsatz kommt und diese liegen weit niedriger als bei nativer Entwicklung. Aber dieser ganze Bereich ist noch relativ jung und so bleibt es spannend abzuwarten, wie sich die genannten Probleme entwickeln und ob/wie sich die Grenzen bei der Entwicklung mobiler Anwendungen verschieben werden

Peter Hruschka: »30 Jahre PEOPLEWARE« (6.02.2014 / 09:00 – 10:30 Uhr) und »Business Analysis und Requirements Engineering: Zwei Seiten derselben Medaille« (6.02.2014 / 18:30 – 20:00 Uhr)

Redaktion: Ihre Vortrags Titel auf der OOP lauten »30 Jahre PEOPLEWARE« und »Business Analysis und Requirements Engineering: Zwei Seiten derselben Medaille«. Verraten Sie uns schon vorab, was genau Sie mit „Zwei Seiten derselben Medaille“ meinen?

Peter Hruschka: Zu den „Zwei Seiten derselben Medaille“ sollten Sie einfach mein Buch lesen 🙂 Aber kurz: Die Kernaussage ist: Business Analysis und Requirements Engineering streben BEIDE an, Prozesse und Produkte nachhaltig zu verbessern. Sie kommen nur aus „unterschiedlichen Lagern“: Business Analysis wird landläufig eher mit der Auftraggeberseite (dem Business) in Zusammenhang gebracht; Requirements Engineering eher mit der IT-Abteilung, die Anforderungen als Grundlage für Lösungen braucht. Mein Plädoyer ist daher: Arbeiten Sie doch besser zwischen IT und Business zusammen. Sie sprechen doch beide über Verbesserung. Und dazu muss man ziemlich genau herausarbeiten, welche Anforderungen an die Zukunft überhaupt bestehen. Also egal unter welchem Namen: Es geht um besseres Verständnis der Prozesse, Abläufe, Daten, Qualitätseigenschaften. Und das muss zwischen Auftraggeber (= Business) und Auftragnehmer (= IT) ausgehandelt werde.

Stefan Toth: »Agile Softwarearchitektur – 5 Dinge die vom Hype bleiben« (6.02.2014 / 17:00 – 18:00 Uhr)

Redaktion: Herr Toth, Sie haben ja nun mit Stefan Zörner eine Firma gegründet. Wie heißt diese und worauf haben Sie sich nun genau spezialisiert?

Stefan Toth: Ja, unsere gemeinsame Firma heißt embarc Software Consulting GmbH. Wir haben uns auf Beratung für Softwarearchitektur spezialisiert. Wir coachen Entwickler, Teams und Architekten in Projekten und führen Workshops zu den Themen Architekturbewertung, -dokumentation und -vorgehen durch. Außerdem arbeiten wir mit Kunden zusammen, um gute Architekturpraktiken über Projektgrenzen hinaus ins Unternehmen zu tragen

Oliver Alt: »Model Driven Development mit UML funktioniert! Von der Idee zum Modell zum ausführbaren Programm« (07. 02.2014 / 09:00-16:00 Uhr)

André Häusling: »Agiles Change Management – Wie Sie den Wandel von klassisch zu agil erfolgreich umsetzen« (6.02.2014 / 11:00 – 11:45 Uhr)

Redaktion: Ihr Vortragstitel lautet: »Agiles Change Management – Wie Sie den Wandel von klassisch zu agil erfolgreich umsetzen« Wie lässt sich Scrum im Bereich HR einsetzen und welche Wichtigkeit hat es Ihrer Meinung nach bereits erreicht?

André Häusling: Das Arbeiten in einem agilen Umfeld erfordert ein hohes Maß an Initiative und Kompetenz von allen Beteiligten, somit muss sich auch HR den weitreichenden Veränderungen bewusst werden und die eigene Rolle im Unternehmen anpassen. Grundlegend dafür ist natürlich, dass HR das Mindset sowie die agile Arbeitsweise versteht, um darauf aufbauend durch Anpassung bereits bestehender Prozesse/Instrumente oder die Schaffung ganz neuer Prozesse/Instrumente Rahmenbedingungen zu erzielen, die agiles Arbeiten fördern bzw. ermöglichen.

Es ist Aufgabe von HR die Themenfelder Kultur, Führung, Führungsinstrumente agil umzusetzen und das Business dabei zu begleiten – ein agiles Führungsverständnis zu definieren und zu leben, Entwicklungsperspektiven zu schaffen, Zielvereinbarungen anzupassen, ein transparentes Kommunikationsverhalten zu fördern, etc..

Letztendlich bieten agile Methoden HR die Chance, das eigene Selbstverständnis zu überdenken, selbst agil zu werden und sich im Unternehmen neu zu positionieren. Durch die Adaption von Scrum für den HR-Bereich selbst können Prozesse innerhalb HR transparent und effizient umgesetzt und die Zusammenarbeit im Team sowie zwischen den Schnittstellen optimiert werden.

Scrum gewinnt insgesamt immer mehr an Relevanz. Gerade für HR wird es zunehmend wichtiger das eigene Selbstverständnis zu überdenken, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden: Weg vom „Personalverwalter“ hin zum Treiber, aktiven Gestalter und Sparring Partner für die Führungskräfte sowie Mitarbeiter.

Jakob Freund: »BPMN 2.0 Patterns« (6.02.2014 / 14:30 – 15:30 Uhr).

Redaktion: Herr Freund, Sie sind ja regelmäßig auf Veranstaltungen anzutreffen. Wie wichtig ist Ihnen dabei die OOP und was versprechen Sie sich an der Teilnahme an den BPM & Integration Days 2014 in gut zwei Wochen?

Jakob Freund: Die OOP ist ein interessanter Treffpunkt der deutschen IT-Szene, insofern kommen wir gerne hin, um uns mit den Kollegen zum Thema Business Process Management auszutauschen. Auf den BPM & Integration Days geht es noch etwas konkreter zur Sache, dort trifft sich die Community derer, die BPM schon seit Jahren praktizieren und ihre Erfahrungen miteinander teilen wollen.

Verlosung: Gewinnen Sie ein von den Autoren signiertes Buchexemplar oder ein offizelles OOP-Shirt!

Anlässlich der OOP verlosen wir signierte Bücher unserer Autoren:  Wenn Sie eines der signierten Bücher gewinnen möchten, erklären Sie uns einfach in den Kommentaren, welches Buch Sie unbedingt lesen möchten und vor allem warum. Die Bücher verlosen wir unter allen bis 16. Februar eingegangenen Kommentaren – eine interessante Begründung zählt!

Und hier ist die Buchauswahl:

Pavlo Baron, Big Data für IT-Entscheider. Riesige Datenmengen und moderne Technologien gewinnbringend nutzen

Boris Gloger, Scrum. Produkte zuverlässig und schnell entwickeln

Ralf Wirdemann, Scrum mit User Stories

Gernot Starke, Effektive Softwarearchitekturen, 6.A.

Peter Hruschka, Business Analysis und Requirements Engineering. Produkte und Prozesse nachhaltig verbessern

Stefan Toth, Vorgehensmuster für Softwarearchitektur. Kombinierbare Praktiken in Zeiten von Agile und Lean

Boris Gloger, André Häusling, Erfolgreich mit Scrum – Einflussfaktor Personalmanagement. Finden und Binden von Mitarbeitern in agilen Unternehmen

Jakob Freund, Praxishandbuch BPMN 2.0, 3. A.

Oliver Alt, Modellbasierte Systementwicklung mit SysML

Außerdem gibts ein offizelles OOP-Aussteller-Shirt in der Größe M und L zu gewinnen! Dafür hinterlassen Sie bitte ebenfalls einen Kommentar!

Zu Gewinnen... zwei offizielle OOP-Shirts

Viel Glück!

Bitte beachten Sie dabei auch unsere Gewinnspiel-Teilnahmebedingungen.

 So, das Gewinnspiel ist offiziell beendet! Alle Gewinner werden schriftlich informiert.

Wir freuen uns sehr auf interessante Diskussionen und Kommentare rund um die OOP und bedanken uns ganz herzlich bei unseren Autoren für Ihr Engagement!

 

Und hier die ersten Eindrücke: