Liebe Leser,
heute ist bei Hanser mein aktuelles Buch Inkscape. Der Weg zur professionellen Vektorgrafik erschienen und ich möchte Sie gleich ein Stück  in die Grafik-Welt mitnehmen!

Ich selbst hatte die ersten Berührungen mit Inkscape bereits vor ein paar Jahren, als ich eine Glückwunschkarte gesucht habe. Allerdings hatte ich bei meiner Suche nicht viel Erfolg, so dass ich lieber gleich selbst ein passendes Motiv erstellen wollte. Während meines Streifzuges durch das Internet bin ich irgendwie auf „Sodipodi“ (ja, so hieß das Programm damals) respektive „Inkscape“ gestoßen.
Ein Großteil der Benutzeroberfläche war in Englisch und es gab keinerlei deutschsprachige Literatur, geschweige Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf Deutsch. Dennoch wurde mein Interesse geweckt, weil das Programm einfach so kostenlos zu haben war. Doch warum war bzw. ist es das? Weil es von einer Gemeinschaft (sogenannte Community) erstellt wird, die in ihrer Freizeit Code oder Anleitungen schreibt, Fragen von interessierten Nutzern in der Mailingliste bearbeitet, Vorträge darüber hält, deutsche Übersetzungen macht oder einfach Fehler meldet.
Solch ein Projekt sucht immer helfende Hände, damit es zum einen weiterentwickelt werden kann und zum anderen kostenlos bleibt. Ich konnte also nicht anders, ich wollte da auch dazugehören. Ich fing daher an, das Programm auf Deutsch zu übersetzen und Fehler zu melden. Inzwischen bin ich fester Bestandteil der Community und übersetze jede Version.

Neue Funktionen kommen bekanntlich nur mit neuen Versionen und so wartet man immer auf die nächste stabile Version. Wer nicht warten will, kann zu Entwicklerversionen greifen, die allerdings nicht für den produktiven Einsatz geeignet sind, da sie Fehler enthalten können und evtl. zu Programmabstürzen führen. Allerdings werden diese auch meist schnell behoben. In der Vergangenheit dauerte es oft, bis eine neue Entwicklerversion verfügbar war.

Ich wollte nicht so lange warten und hangelte mich durch eine Anleitung, wie man sich selbst solche Programmversionen erstellen kann. Die dazu notwendigen Komponenten und der erforderliche Quellcode waren schnell geladen und konfiguriert und ich hatte meine erste aktuelle Version mit neuen Funktionen. Inzwischen erstelle ich in kurzen Abständen jeweils aktuelle Entwicklerversionen für das Betriebssystem Windows und stelle sie ins Internet, damit sie frei verfügbar sind.

Workshop Inkscape in drei Teilen mit anschließender Vorlosung!

Doch nun zurück zu meinem Buch Inkscape, denn es hält eine Menge an Informationen für Neueinsteiger und Fortgeschrittene bereit. Ich möchte mit Ihnen hier gemeinsam  einen Workshop im Rahmen einer Blogserie durchführen und am Ende – also nach genau drei Teilen – zusammen mit dem Verlag mein Buch verlosen. Das Thema lautet „Ostern“ und der Gewinner der Einsendungen bekommt mein Buch zugeschickt.

Ich freue mich daher auf eine rege Beteiligung!

Wie gehts?

Keine Angst, ich beschreibe alle einzelnen Schritte ausführlich, so dass Sie problemlos teilnehmen können. Die Grafiken werden einfach sein und Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

… und nun noch das Programm:

Bevor wir starten benötigen Sie allerdings noch das Programm, das Sie auf der Projektwebseite http://www.inkscape.org herunterladen können.

Die Installation ist auf Deutsch und sollte keinerlei Schwierigkeiten bereiten. Wenn Sie sich vorbereitet haben, kann der Workshop kommende Woche starten. Ich freue mich auf Sie!

Bleiben Sie informiert auf Hanser Update.

Eingefügt am 16.4.2014:

Hallo liebe Workshop-Interessierte,

hier eine wichtige Nachricht für alle Leser, die schon ganz gespannt auf die weiteren Teile des Workshops warten: aus terminlichen Gründen hat es Uwe Schöler leider nicht geschafft, die Reihe wie geplant fortzusetzen. Sobald es Neuigkeiten zum Workshop gibt, werden Sie es gleich hier im Blog erfahren!

Die Hanser Update-Redaktion