Mit AngularJS und dem Ionic Framework schnell und einfach zur eigenen mobilen App. Im Gegensatz zu nativen Apps reichen hier Kenntnisse in bekannten Webtechnologien wie JavaScript, HTML und CSS vollkommen aus. Kein mühseliges Lernen mehr von mächtigen Programmiersprachen und Tools. Nie wieder Quellcode doppelt programmieren, um die Anwendung auf allen gängigen Plattformen lauffähig zu machen.

Warum ein Buch?

Die hybride mobile App-Entwicklung ist immer noch in vielen Kreisen sehr verpönt. Zu langsam, zu instabil, nicht zeitgemäß und und und. Jedoch hat sich in den letzten Jahren einiges im Bereich der Webtechnologien und vor allem an der Leistungsfähigkeit mobiler Endgeräte getan. Mittlerweile gibt es erste komplette Betriebssysteme für Computer und Handy auf Basis von HTML5, CSS3 und JavaScript. Das Buch zeigt auf, wie der aktuelle Stand im Bereich von hybrider App-Entwicklung aussieht und wie einfach der Weg zur eigenen App mit den passenden Werkzeugen sein kann.

AngularJS & Ionic Framework

Und wieso ich?

Eine gute Frage, die ich selbst nicht wirklich beantworten kann. Seit 2011 arbeite ich im schönen Jena in Thüringen. Nach meinen ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt landete ich schließlich bei einer Agentur für mobile Anwendungen. Dort kam ich auch direkt mit den Themen des Buches in Berührung. Für eine Agentur eignet sich die hybride Entwicklung sehr gut, da dadurch viele Kosten und Zeit gespart werden können. Eines Tages stieß ich während Recherche-Arbeiten auf die Webseite angularjs.de und meldete mich dort als Entwickler an. Ich hätte ja nicht ahnen können, dass mir das noch zum „Verhängnis“ werden würde ;). Ende des ersten Quartals 2015 bekam ich recht überraschend eine E-Mail. Dort wurde einfach in einem kurzen Satz gefragt, ob ich nicht Lust hätte, über das besagte Thema ein Buch zu schreiben. Zu Beginn hielt ich das ganze für einen Witz oder einfach nur Spam. Aber es stellte sich recht schnell heraus, dass das ernst gemeint war.

Schreiben, arbeiten, schreiben …

Alles ging danach recht schnell. Bereits Ende Mai konnte ich mit dem Schreiben beginnen. Da ich beruflich 40h pro Woche mit dem Thema zu tun habe, weiß ich, wie schnelllebig die Welt der Webtechnologien ist. Aus diesem Grund habe ich mich sehr beeilt! Dadurch sah mein Alltag von Juni bis Mitte Oktober 2015 ungefähr so aus: Arbeit, schreiben, schlafen, Arbeit, schreiben, … . Doch mit Hilfe der freundlichen Unterstützung der Mitarbeiter des Verlags lief alles während und vor allem auch nach meiner Schreibarbeit sehr zügig und ohne Komplikationen. Jetzt kann ich mich zurücklehnen und in Ruhe einen Blogbeitrag über mein Erstlingswerk schreiben :).

Was bin ich?

Falls jemand weitere Information zu meiner Person benötigt, der sollte hier fündig werden. Ich bin ein junges Männlein Mitte Zwanzig. Meinen Abschluss in Angewandter Informatik habe ich an der Universität Paderborn erworben. Danach zog es mich wieder Richtung Heimat. So landete ich im Herbst 2011 in Jena – wie sollte es auch in Jena anders sein – bei einem der führenden Hersteller von eCommerce-Software. Dort war ich als Backend-Entwickler eingestellt, aber war bald Ersthelfer für alles und jeden :). Nach etwas Neuem suchend, fand ich dann im März 2014 die FLYACTS GmbH, die ebenfalls in Jena ansässig ist. Dieses Unternehmen hat sich als Agentur vor allem auf die Erstellung von mobilen und hybriden Apps spezialisiert. Dort bin ich als Technischer Leiter und Fullstack-Entwickler tätig. Neben der Erstellung von Web-Anwendungen mit AngularJS und mobilen Apps mit Ionic stelle ich gerne meine Fähigkeiten als Backend-Entwickler durch die Entwicklung von auch komplexen APIs mit NodeJS unter Beweis.

Bengt Weiße

In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport. Neben Fitness-Center spiele ich sehr gern Basketball und gehe zumindest im Frühling und Sommer regelmäßig joggen. Außerdem lese ich sehr gern und viel. Dabei interessiert mich alles, was meine Fantasie anregt. Dadurch lande ich gerne im Sci-Fi- und Fantasy-Bereich. Aber neben Klassikern bin ich auch ein großer Fan von Haruki Murakami.

Was steckt dahinter?

Damit das Erstellen und Ausführen von Apps mit Webtechnologien auf einem Endgerät überhaupt funktioniert, wird ein System benötigt, welches den Quellcode in das jeweilige Anwendungs-Format der Plattformen umwandelt. Unter Android sind das die apk- und auf iOS die ipa-Dateien. Diese Arbeit wird von von Apache Cordova übernommen.

Apache Cordova und Adobe PhoneGap

Apache Cordova stellt eine Kommandozeile zur Verfügung, die es erlaubt, aus Web-Anwendungen mobile Apps zu generieren. Dabei werden Schnittstellen angeboten, um Zugriff auf native Funktionen des Gerätes zu erhalten, z.B. die Kamera und das Dateisystem.

Der Software-Hersteller Adobe baut auf Apache Cordova auf und bietet neben einer eigenen CLI namens PhoneGap noch einen Build-Service an. Dadurch braucht der Entwickler keine zusätzliche Software auf seinem Computer installieren, sondern kann die Anwendung wie eine gewöhnliche Webseite entwickeln. Diese kann er dann mit dem PhoneGap Build Service verknüpfen, der das Erstellen der finalen Anwendungspakete übernimmt und sie flexibel zur Verfügung stellt.

Die Basis – AngularJS

Zur Erstellung einer mobilen Anwendung eignet sich jedoch nicht jede Frontend-Technologie. Vergleicht man eine klassische Webseite mit einer richtigen Anwendungen, fällt ein Punkt besonders auf. Beim Benutzen einer klassischen Webseite finden so genannte Seitenwechsel statt. In einer Anwendung dagegen werden nur Teile des Inhalts ausgetauscht oder bei einem Kontextwechsel gibt es keinen Bruch in der Bedienbarkeit.

Aus diesem Grund ist ein Framework zur Erstellung von Single-Page-Applications (Einzelseiten-Webanwendung, kurz SPA) die beste Wahl. Unter all den bereits bekannten SPAs ist Googles AngularJS ein sehr vielversprechendes.

Go Mobile – Ionic Framework

Allein mit einer SPA ist es jedoch noch nicht getan. Im Thema Benutzerfreundlichkeit und Nutzererfahrung müssen auf mobilen Geräten besondere Faktoren berücksichtigt und gewisse Richtlinien eingehalten werden. Beispielsweise erwarten die Nutzer verschiedener Plattformen auch die plattformspezifische Aufbereitung bestimmter Komponenten, z.B. ist die Darstellung von Tabs auf iOS und Android unterschiedlich. Darüber hinaus ist es ein großer Unterscheid, ob eine Anwendung über Touch-Gesten bedient wird oder mit einem extra Eingabegerät, wie einer Maus.

Das Ionic Framework ist ein Frontend-Framework zur Erstellung hybrider mobiler Anwendungen. Es baut dafür auf AngularJS auf und erweitert dieses um eigene Komponenten.

Und außerdem?

Das Ionic-Projekt umfasst aber nicht nur das Framework. Mittlerweile umfasst das Ionic-Universum eigens entwickelte Tools und Services, die im Zusammenhang mit einer eigener Ionic-App benutzt werden können. So kann im Ionic Creator die eigene App als Klick-Dummy zusammengebastelt werden – ohne eine Zeile Code programmieren zu müssen – oder eigene Nutzungsdaten über Ionic Analytics gesammelt und ausgewertet werden.

Mehr über die Services und Tools erfahrt ihr in den kommenden Wochen hier im Blog :).

Gewinnspiel

Und wer will ein Exemplar des druckfrischen Buches gewinnen?

Schreiben Sie uns gleich unterhalb des Beitrages einen Kommentar, warum Sie das Buch gerne gewinnen möchten, der spannendste Kommentar gewinnt! Teilnahmeschluss ist der 03. März.

Dazu gelten wie immer die Gewinnspiel-Teilnahmebedingungen!

Das Gewinnspiel ist beeendet! Wir melden uns per E-Mail bei dem Gewinner! [nachträglich eingefügt, Hanser Update Redaktion]