Unsere Autorin Karolina Schilling, Dipl.-Ing. für Medientechnik (FH), hat uns ein paar Fragen zu ihrem Werk Apps machen beantwortet:

Was zeichnet eine gute App aus?

EIN klarer Nutzen und selbsterklärende Einfachheit in der Bedienung. Außerdem das Tschüß-sagen zu viel und voll. Wenig Elemente, wenige Auswahl, geradliniger, nachvollziehbarer Weg zu dem, was der Nutzer mit dieser App tun kann.

Warum ist der konzipierende Designer bei der App-Entstehung mindestens so wichtig wie der Programmierer?

Designer kreieren App-Produkte und überlegen sich, wie diese für den Nutzer funktionieren können. Das ist die Voraussetzung, um überhaupt etwas zum Programmieren zu haben. Es ist für mich keine Frage von Wichtigkeit, sondern von dem logischen Ablauf einer Produktentwicklung.

Sie widmen dem MVP ein ganzes Kapitel. Was ist das denn?

Das MVP, Abkürzung für das Minimum Viable Product, ist eine Bezeichnung für einen Prototyp, mit dem ausgewählte, angedachte Eigenschaften des Produkts mit potenziellen Nutzern getestet werden, BEVOR Unmengen von Zeit und Geld in die technische Entwicklung geflossen  sind. Es handelt sich nicht um einen technischen Prototyp, sondern um einen „Fühlt-sich-das-App-Produkt-für-einen-Nutzer-attraktiv-genug-an, um-es-zu-kaufen, wenn-es-fertig-ist?“-Prototyp. Mit dem MVP wird also der Bedarf und die Form des App-Produkts getestet.

Bitte vervollständigen Sie: Das Buch Apps machen ist genau richtig für mich, wenn…

… ich jahrelang als Designer für Web gearbeitet habe und auf Apps umsteigen will ODER wenn ich ein Start-Up bin, das eine App herausbringen möchte.

Ihr Buch in einem Satz:

Es ist ein Fachbuch angereichert mit Futter für die Seele.

 

Lesen Sie mehr darüber in Karolina Schillings Buch Apps machen.

Schilling, Apps machen

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