Die Digitalisierung ist ein „Game Changer“ und führt zu einem gravierenden und globalen Strukturwandel in der Wirtschaft und in allen Lebensbereichen der Gesellschaft. Welche Anforderungen stellt die Digitalisierung an Ihr Unternehmen? Welche Fähigkeiten benötigen Sie? Wie können systematisch den digitalen Wandel erfolgreich meistern? Wo stehen Sie aktuell und was sind mögliche nächste Schritte?
Welche Fragestellungen bewegen Sie aktuell?

Operationalisierung der digitalen Strategie, © Inge Hanschke

Operationalisierung der digitalen Strategie, © Inge Hanschke

Das erwartet Sie im Folgenden:

Jedes Unternehmen muss sich der Digitalisierung stellen

Die fortschreitende Durchdringung digitaler Technologien, sich ändernde Kundenbedürfnisse, den Umgang mit und die Verwertung von Daten, Globalisierung, Fusionen, zunehmender Wettbewerb und kürzer werdende Innovations- und Produktlebenszyklen zwingen Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle in immer kürzeren Zeitabständen zu überdenken und anzupassen. Bestehende Produkte, Wertschöpfungsketten und etablierte Geschäftsmodelle verändern sich. Unternehmen können in Echtzeit mit Geschäftspartnern und der Internet-Community kommunizieren. Per App werden betriebliche Anlagen genauso wie das „Smart Home“ gesteuert. Die Innovationen sind dabei entweder disruptiv oder evolutionär sein. Disruption steht hierbei für den Umbruch, in dem traditionelle Geschäftsmodelle durch innovative Geschäftsmodelle abgelöst oder verdrängt werden.

In der Digitalisierung stehen der Kunde und dessen „Kundenerlebnis“ im Mittelpunkt. Das Kundenerlebnis ist die Gesamtheit der persönlichen Erfahrungen des Kunden mit dem Unternehmen oder der Marke über alle möglichen Berührungspunkte (Touchpoints). Das Kundenerlebnis verändert sich über die Zeit entlang der „Customer Journey“. So kann z.B. ein überzeugter Kunde eines Versandhandels sich von diesem abkehren, wenn er mit dem vom Versandhandel festgelegten Lieferdienst mehrfach nicht mehr zufrieden ist, weil z.B. Ware nicht geliefert wurde und er sich mit dem Lieferdienst herumschlagen muss. Kundenzufriedenheit ist, wie man sieht, ein komplexes Gebilde.

Die Herausforderungen der Digitalisierung für die Wirtschaft und die Gesellschaft und jeden Einzelnen sind gewaltig. Jedes Unternehmen muss schneller als der Wettbewerb disruptive Innovationen hervorbringen und sein Produkt- und Dienstleistungsportfolio Kunden-Mehrwert-orientiert weiterentwickeln. Gleichzeitig muss es einen sicheren, zuverlässigen und kostengünstigen Geschäftsbetrieb gewährleisten. Hierzu müssen die richtigen Schwerpunkte gesetzt und schrittweise systematisch die digitale Transformation gesteuert werden.

Die Digitalisierung ändert die Spielregeln. Volatile Märkte, steigende Bedeutung von Wertschöpfungsnetzwerken, neue Wettbewerber und gleichzeitig Fachkräftemangel erfordern ein Umdenken. Radikale Innovationen sind notwendig. Innovative maßgeschneiderte Produkte und Time-to-market entscheiden über die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Es stellt sich also nicht die Frage, ob man sich bei der Digitalisierung beteiligt oder nicht. Jeder ist bereits jetzt oder zukünftig betroffen. So gibt es letztendlich nur die Frage: Wann startet man mit der Digitalisierung und wer ist der Gewinner und wer der Verlierer der Digitalisierung?

Zur Bewältigung dieser gewaltigen Herausforderungen müssen Unternehmen ihre Digitalisierungskompetenz ständig weiterentwickeln sowie systematisch & lean vorgehen. Die rechtzeitige Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken der Digitalisierung entscheidet über das Überleben von Unternehmen.

Digitalisierung Definition im Unternehmen

Digitalisierung ist ein Buzzword. Von daher ist es wichtig, dass Sie die für Sie passende Definition mit allen für Sie relevanten Aspekten finden. Ein Beispiel für eine Definition: „Digitalisierung bezeichnet den Wandel zu neuartigen häufig disruptiven Geschäftsmodellen mittels Informations- und Kommunikationstechnik. Analoge Daten werden in digitale umgewandelt, Geschäftsprozesse flexibilisiert & automatisiert und Technik, Informationen und Menschen vernetzt. Der Kunde und dessen Bedürfnisse steht im Mittelpunkt. Durch Effizienz muss der Freiraum für Innovation geschaffen werden.“

Ihre Definition für die Digitalisierung ist ein wesentlicher Bestandteil Ihrer digitalen Strategie, die Sie über die systematische Ableitung (siehe Bild 1) ermitteln. Die digitale Strategie und die schrittweise Transformation müssen für jedes Unternehmen individuell gestaltet werden. Eine klare Vision und eine Standortbestimmung bilden den Startpunkt und gleichzeitig die Voraussetzung für eine erfolgreiche digitale Transformation. Auf dieser Basis kann in einem kreativen Innovationsprozess systematisch die für das Unternehmen relevanten digitalen evolutionären und disruptiven Geschäftsmodelle entwickelt sowie die für die Umsetzung erforderlichen fachlichen und technischen Capabilities abgeleitet werden. Unter Nutzung von digitalen Lösungsbausteinen und Plattformen, z.B. für die bimodale Organisation, entstehen dann digitale Lösungen und individuelle Plattformen in einem agilen fortlaufenden Veränderungsprozess, der digitalen Transformation. Die systematische Ableitung (siehe Bild 1) vom WARUM über das WAS zum WIE wird im Buch „Digitalisierung – einfach & effektiv“ detailliert beschrieben.

Ihre individuellen Fragestellungen der Digitalisierung

Welche Fragestellungen sind für Sie im Kontext Digitalisierung wichtig; ggf. beantwortet oder noch offen?

Beispiele für Fragestellungen:

  • Was bedeutet die Digitalisierung für mich? Welche Chancen und Risiken gibt es für mein Unternehmen oder für mich persönlich?
  • Wie sieht meine digitale Strategie aus und wie kann diese operationalisiert werden?
  • Welche Rolle spielt die IT im Innovations-Enabling?
  • Wie sieht die IT-Organisation der Zukunft aus?

Haben Sie Fragestellungen, die Sie gerne in diesem Kontext adressieren würden?

Was sind aus Ihrer Sicht die Top 3 Herausforderungen der Digitalisierung?

Wir freuen uns über Ihre Ideen und Anregungen in den Kommentaren.